July 2, 2007
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“Tod” die Rede, denn dieser Abschied löst regelrechte Trauerprozesse aus:
Eine erste, spontane Reaktion ist das Unterschiftensammeln. Die Grundbotschaft lautet: “Das kann doch nicht wahr sein!” Ein klassischer Ausdruck der ersten Trauerphase.
Ich schlage nun einen Sprung zur vierten Trauerphase vor, dem Ausblick: Wie könnte das Leben nach der de facto gescheiterten NFLE weitergehen?
Dazu zunächst eine Bestandsaufnahme:
- Es gibt in Deutschland zehntausende Fans.
- Zahlreiche Sponsoren haben sich an dem Wagnis beteiligt und würde das in einem wirtschaftlich sichereren Umfeld wahrscheinlich auch weiterhin tun.
So gesehen kann es nur eine realistische Alternative geben:
Eine echte NFL-Franchise in Deutschland!
Standort sollte aufgrund der soliden Fan-Basis und der internationalen Fluganbindung Frankfurt sein.
Wie soll das denn realistisch sein?
Die Frage wurde bei Yahoo! Answers schon zwei gestellt und teilweise befriedigend beantwortet. Die erste Antwort war ein schäbiges Lachen. Aber es geht auch konkreter:
Eine Franchise würde 800 Millionen Dollar kosten. Das wären nach aktuellen Kurs ca. 587.199.211 Euro. Also runde ich auf und sage:
Wir sollten nicht Unterschriften sammeln, sondern 600 Millionen Euros.
So lautet ein realistisches Ziel, oder stecke ich auch noch in der ersten Trauerphase und suche nach verzweifelten Wegen des Nicht-Wahrhaben-Wollens?
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