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Nun hat Square Enix also drei weitere Remakes angekündigt. Da man aus der Final Fantasy Serie schon fast alles erneut auf den Markt gebracht hat, was geht, geht es jetzt mit Dragon Quest weiter. Ich stehe den vielen Remakes und Sequels durchaus kritisch gegenüber. Gerade, wenn sie als Remakes verkauft werden, aber eigentlich nur mehr oder weniger einfache Portierungen sind. Wenn ich das dritte Remake von Final Fantasy II in den Händen halte, frage ich mich doch, wer auf solche Ideen kommt - nach dem PlayStation Remake in Final Fantasy Origins gab es bekanntlich noch ein GameBoy Advance Remake in Dawn of Souls und neuerdings noch ein Remake anlässlich des 20. Geburtstags für Sonys PSP.

Ich weiß nicht, wie es mit euch ist. Aber von der Ankündigung der drei Dragon Quest Remakes bin ich begeistert. Das mag vorallem daran liegen, dass ich von der oft gelobten und viel verkauften Dragon Quest Serie erst ein einziges Spiel gespielt habe. Nämlich Dragon Quest VIII, gleichzeitig das einzige Dragon Quest Spiel, das jemals in Europa erschienen ist. Wenn ich mir wiederum über diesen Fakt Gedanken mache, verfliegt meine gute Stimmung - aber das will ich jetzt gar nicht thematisieren. Freuen wir uns also über die neuen Remakes, die es sicherlich allesamt nach Europa schaffen werden, denke ich zumindest.

Alle drei Remakes werden von Arte Piazza entwickelt. Kopf der Firma ist Shintaro Majima, der bei Dragon Quest VII Illustrator war und momentan Charakter Designer und Producer von Opoona ist, einem RPG für Nintendos Wii. Erste Screenshots und Artworks der drei Remakes wurden bereits in der Shonen Jump veröffentlicht. Die Scans verraten nicht sonderlich viel, deuten aber bereits an, wie beide Bildschirme des Nintendo DS genutzt werden. Auch die offizielle Website wurde bereits eröffnet. Sie zeigt die drei Logos der Spiele in Wolken - gemäß des Titels der Trilogie, Tenku. Dragon Quest IV soll noch im Winter in Japan erscheinen. Ich hoffe, diesmal kommt auch der Rest der Welt in den Genuss dieser tollen RPGs.

Dragon Quest IV erschien im Februar 1990 in Japan für das Famicom (hier besser bekannt als das NES). Fast drei Jahre später, Ende 1992, kamen dann auch unsere Freunde aus Amerika in den Genuss des Spiels. In den USA erhielt es den Untertitel Those Who Are Shown the Way. Dann hörte es leider auf, kein Release in Europa. Im September 2001 erschien in Japan dann ein Remake für die PlayStation, unter Verwendung der Grafik-Engine von Dragon Quest VII. Das Remake sollte auch in den USA erscheinen, wurde aber gecancelt, weil die zuständige Entwicklerschmiede Heartbeat dicht machte. Dragon Quest IV war außerdem der erste Teil der Serie, der ein Spin-Off bekam. Der beliebte Charakter Torneko bekam mit Torneko no Daibouken sein eigenes Spiel. Dank dem Erfolg des Spin-Offs, ging daraus eine weitere Serie namens Fushigi no Dungeon, die einigen vielleicht ein Begriff ist. Der neuste Teil dieser Serie wiederum ist Chocobo’s Dungeon: Toki-Wasure no Meikyuu (erster Trailer), das vor kurzem angekündigt wurde. Interessant, oder? Einige weitere Screenshots aus dem NES-Original findet ihr bei Mobygames. Dragon Quest IV war das letzte Dragon Quest für das NES.

Dragon Quest V läutete die SNES-Ära von Dragon Quest ein. Das Spiel erschien im September 1992 in Japan - und nie außerhalb Japans. Auch das PlayStation 2 Remake, das im März 2004 in Japan erschien, schaffte es nie nach Amerika oder gar Europa. Das Remake kam mit einer überarbeiteten Dragon Quest VII Engine und einigen zusätzlichen Features wie Yuuji’s Speciality Museum; der Spieler muss lokale Spezialitäten von überall aus der Welt beschaffen und sie einem Charakter namens Yuuji überreichen. Dragon Quest V spielt 500 Jahre nach Dragon Quest IV. Erstmals können Monster aus Random Encounters der Gruppe beitreten. Das Konzept wurde dann in der Dragon Quest Monsters Serie weiter ausgebaut. Der neuste Teil dieser Spin-Off-Serie, Dragon Quest Monsters: Joker (NDS), steht vor seinem US-Release. Einige weitere Screenshots des SNES-Originals findet ihr bei Mobygames.

Und schließlich Dragon Quest VI. Ebenfalls erschienen für das SNES, in Japan am 09. Dezember 1995. Und ebenfalls nie in den USA, geschweigedenn Europa released. Der Untertitel lautet übersetzt The Great Land of Illusion. Die Grafik (32 MBit Cartridge) wurde gegenüber Dragon Quest V (16 MBit Cartridge) nochmal verbessert. In Dragon Quest VI wurde wieder das Klassensystem von Dragon Quest III angewendet. Eine Klasse erlaubt es auch, Monster zu fangen, was aber kein wesentlicher Bestandteil des Spiels ist. Erneut in die Schlagzeilen geriet Dragon Quest VI im Jahre 2005, nachdem ein Student einen Kommilitonen bedrohte. Er war der Meinung, Dragon Quest VI sei das beste Spiel der Serie. Einige weitere Screenshots aus dem SNES Original gibt es wieder bei Mobygames.

Nun, was haltet ihr davon?

— geschrieben von P

Tags: Dragon Quest IV, Dragon Quest Monsters, Dragon Quest V, Dragon Quest VI, Fushigi no Dungeon, Nintendo DS, Remakes, Torneko no Daibouken

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